Anfang letzten Jahres verkündete der Chipriese Intel den Bau einer riesigen Fabrik zur Halbleiterherstellung vor den Toren Magdeburgs. Nach der anfänglichen Euphorie kippte jedoch die Stimmung: Intel verkündete rote Zahlen, forderte höhere staatliche Summen und nicht zuletzt einen subventionierten Strompreis. Ob die Ansiedlung überhaupt und wenn ja, in welchem Umfang stattfinden wird, bleibt bisher offen. Was jedoch feststeht, ist, dass die Ansiedlung ein Lehrstück über globale Kräfteverhältnisse und deren Wirkung in der ostdeutschen Fläche ist. Dazu wurden wir von Radio Corax Mitte Februar interviewt. Das vollständige Interview findet ihr hier.
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Intel-Aus bedeutet Rückschlag für ostdeutsche Wirtschaft
Nun ist es beschlossene Sache: Intels Vorhaben, in Magdeburg und Wroclaw neue Produktionsstandorte aufzubauen, hat sich endgültig erledigt. Damit ist der Traum politischer Standortentwickler*innen von einem „Meilenstein für den ostdeutschen Wirtschaftsraum“ geplatzt – und das Weiterlesen…