Seit vielen Jahren ist Dresden Standort für die Herstellung von sogenannten Halbleiterchips, die in allen elektronischen Geräten Verwendung finden. Mit der Krise der internationalen Wirtschaft im Zuge der Coronapandemie und der zunehmenden Konkurrenz zwischen den USA, der EU und der Volksrepublik China hat die Chipherstellung große Aufmerksamkeit bekommen. Regierungen weltweit machen ihre Produktion zur Chefsache, so auch die EU, die einen European Chips Act mit einem Fördervolumen von mehreren Millionen Euro verabschiedete.

Alternative Dresden News (addn.me) berichtete schon mehrfach über die Ansiedelung des Global Player TSMC und die Ausbauten der Fabriken von Infineon und Bosch.

Nun lädt die addn.me – Redaktion am Sonntag, 17. März um 16 Uhr die Aktivist:innen des Sozialkombinat Ost nach Dresden ein, die sich seit einiger Zeit mit der Ansiedelung von Intel in ihrer Stadt beschäftigen.
So fand letztes Jahr im September eine Podiumsdiskussion – moderiert durch SO! – statt, in der u. a. ökologische Folgen der Ansiedlung aber auch die fehlende Transparenz durch das anwesende Publikum skandalisiert wurde.

Das Sozialkombinat Ost zeigt deutlich, wir müssen nicht daneben stehen, wenn Firmen mit Millionenbeträgen subventioniert werden und nur hoffen das alles gut geht. Wir haben die Verantwortung, den Konzernen auf die Finger zu schauen.

Ort der Veranstaltung: kosmotique, Martin-Luther-Str. 13, 01099 Dresden

Mehr: https://www.kosmotique.org/termine/bluehende-landschaften-im-osten-die-chipindustrie-in-ostdeutschland/

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